BEZIRKSLIGA: Aufsteiger TuS Dielingen hat bisher 13 von den 20 Punkten auswärts gesammelt
Lübbecke (pla). Sowohl das Titelrennen als auch der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga versprechen im neuen Jahr äußerst spannend zu werden. „Diese Liga birgt viele Überraschungen, manche Ergebnisse sind nur schwer einzuordnen“, sagt Wilhelm Beneker, Trainer des Aufsteigers TuS Dielingen.
Der verschaffte sich mit dem 1:1 bei Tabellenführer TSV Schötmar den angestrebten positiven Jahresabschluss. Was Beneker vor allem freute, war die „gegenüber der Heimniederlage gegen Kutenhausen-Todtenhausen deutlich verbesserte Einstellung und die Tatsache, mit dem späten Ausgleichstreffer mit einem guten Moment in die Pause gehen zu können“.
Beneker nahm erfreut zur Kenntnis, dass seine Ansprache der vergangenen Woche an die Mannschaft auf offene Ohren gestoßen war. „Das war eine ganz andere Mannschaft als zuvor. Wir haben in der Defensive mit aggressiver Zweikampfstärke die Schötmarer Offensivabteilung über weite Strecken nicht zur Entfaltung kommen lassen“, so Beneker, der mit seinem Team bislang 20 Zähler auf der Habenseite verbuchen konnte.
13 davon wurden auf fremden Plätzen geholt. „Auf der einen Seite freut mich das natürlich, auf der anderen Seite sind sieben Punkte aus acht Heimspielen definitiv zu wenig“, so Beneker, der darauf hofft, auch im zweiten Saisonabschnitt ähnlich gut und konstant weiter zu punkten. „Das wird verdammt schwer, den Klassenerhalt zu schaffen, doch wir glauben daran. Auf alle Fälle haben wir mit den bisher gezeigten Leistungen eine gute Basis gelegt, auch in der kommenden Saison der Bezirksliga angehören zu können“, fällt sein Fazit aus. „Wir waren bis auf die Partie beim VfL Herford in keinem Spiel wirklich chancenlos. Doch die Rückrunde wird kein Selbstläufer, wir müssen in jeder Begegnung an unsere Grenzen gehen“, mahnt Beneker nicht nachzulassen. Was ihn ein wenig ärgert, ist die Tatsache, in „zwei oder drei Spielen nicht mit der nötigen Einstellung aufgetreten zu sein“. Was dem ersten Vorsitzenden und Trainer des TuS Dielingen größtenteils gefallen hat, war „das geschlossene Auftreten des Teams“. „Es wäre ungerecht einzelne Spieler herauszuheben, wir leben von unserer Geschlossenheit“, so Beneker, der nach der Begegnung beim TSV Schötmar den „Start in die Winterpause“ aufrief. Der TuS Dielingen wird im Dezember an einem Hallenturnier in Sulingen teilnehmen, im Januar folgen zwei weitere Hallenauftritte in Oppenwehe und bei der eigenen Veranstaltung. „Am 11., Januar nehmen wir dann die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil auf, der mit dem Klassenerhalt beendet werden soll“, so Wilhelm Beneker abschließend.
Der TuS Tengern II blieb zum zweiten Mal hintereinander ohne Einsatz, die Nachholspiele werden im Februar ausgetragen. „Wir treffen uns einmal wöchentlich in der Halle, nehmen am Altkreis-Masters teil und lassen es ansonsten ruhig angehen“, sagt Trainer Christian Meyer, der am 11. Januar die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil aufnehmen wird.