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Bartels beweist gute Nerven |
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Geschrieben von Andreas Bajohr
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Montag, 4. Januar 2010 |
Bartels beweist gute Nerven
HALLENFUSSBALL: TuS Tengern gewinnt das Landesligaturnier um den Fuchs-Cup in Hüllhorst
VON RAINER PLACKE
Hüllhorst. Fußball-Landesligist TuS Tengern kann doch noch Hallenturniere gewinnen. Gestern Abend sicherten sich die Schützlinge Jörn Paulsen in der Hüllhorster Sporthalle das Landesligaturnier um den Fuchs-Cup. Im Finale gab es einen 4:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen den Ligarivalen SC Bad Salzuflen. Den dritten Platz sicherte sich der FC Preußen Espelkamp durch einen 4:3-Erfolg gegen den Bezirksligisten VfL Mennighüffen.
Als erste Mannschaft machten die Espelkamper Preußen den Halbfinaleinzug perfekt, sie gewannen ihre drei Vorrundenspiele sehr souverän. Dabei ersetzte der TuS Gehlenbeck noch kurzfristig Arminia Bielefeld III. Allerdings zog sich mit Patrick Rosel ein Spieler der Korejtek-Truppe eine Bänderverletzung am Fuß zu, Dennis Grützmacher musste nach einer Beckenprellung passen.
In der zweiten Gruppe war Landesligist SC Bad Salzuflen die klar dominierende Mannschaft, die ebenfalls ihre drei Vorrundenpartien für sich entscheiden konnte. Gastgeber SV Hüllhorst landete noch vor Landesligist RW Maaslingen auf dem zweiten Platz, den letzten Rang belegte die traditionell von Gerd Blase und Uwe Adam betreute Wiehenauswahl.
In der dritten Gruppe war der TuS Tengern von beginn an sehr präsent, alle drei Vorrundenbegegnungen wurden mehr oder weniger deutlich gewonnen. „Das konnte man sich gut anschauen, die Spieler haben sich gut bewegt und mit viel Spielfreude agiert“, freute sich anschließend Trainer Jörn Paulsen. Der VFL Mennighüffen qualifizierte sich aus dieser Gruppe als bester Gruppenzweiter für das Halbfinale.
Im ersten Halbfinale standen sich Preußen Espelkamp und Bad Salzuflen gegenüber, wobei die Lipper mit 2:0 die Oberhand behielten. Allerdings kam es in dieser Partie zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Preußen-Trainer Uwe Korejtek und Schiedsrichter Eike Schäffer, was letztlich mit einem Hallenverweis für Korejtek endete. „Es macht wirklich keinen Spaß in Hüllhorst. Bei allen anderen Turnieren, an denen wir teilnehmen, werden wir anders behandelt“, meinte ein höchst erregter Korejtek.
Im zweiten Halbfinale nahm der TuS Tengern dann den VfL Mennighüffen regelrecht auseinander und landete nach Treffern von Daniel Nenneker, Alexander Knicker (2, einmal per Kopf), Mithat Kirmaci (3) und Fabio Serrone einen 7:0-Kantersieg.
Im Spiel um den dritten Platz hatten sich bei Espelkamper die Gemüter wieder beruhigt, und es folgte ein 4:3-Erfolg nach Treffern von Watschagan Harutjunjan (3) und Mario Warkentin gegen den nie aufsteckenden VfL Mennighüffen.
Das Finale
Die beiden Landesligisten SC Bad Salzuflen und TuS Tengern agierten mit viel Respekt voreinander. Mithat Kirmaci sorgte für die Tengerner 1:0-Führung, die durch Hakim Aytan in der regulären Spielzeit ausgeglichen wurde. Folglich musste das Turnier mit einem Neunmeterschießen beendet werden, und hierbei besaßen die Spieler des TuS Tengern die besseren Nerven. Andreas Bajohr traf zum 1:0, anschließend wehrte Tengerns Schlussmann Florian Hoffmann den Ball von seinem Torhüter-Kollegen Andrej Wiens ab. Fabio Serrone verwandelte anschließend sicher zum 2:0, Der SC Bad Salzuflen verkürzte durch Ibadullah Keles auf 2:1. Tengerns Abwehrspieler Thomas Bartels konnte das Turnier mit seinem Neunmeter anschließend entscheiden, und der Routinier tat das mit einem ganz sicher verwandelten Neunmeter zum 3:1.
© 2010 Neue Westfälische
Zeitung für den Altkreis Lübbecke, Montag 04. Januar 2010 |
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